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Winterschnitt - wann, wie und wieviel schneiden?

Aufnahme: Privat
Obstfachwart Hans Löw erklärt den Teilnehmern des Schnittkurses die Regeln des Obstbauschnittes.
Bild: Privat

Dieses Fachwissen wurde denn Teilnehmer des Schnittkurs vom Kreisverband Wetzlar für Obstbau-Garten und Landschaftspflege e.V. in Zusammenarbeit mit dem OGV-Schwalbach in Theorie und Praxis vermittelt.

Bei lichten Baumkronen trocknen Blätter und Früchte schneller ab ,sie werden daher nicht so schnell von Pilzkrankheiten befallen, denn Obstbaumschnitt ist auch Pflanzenschutz. Die richtige Zeit ist von Januar bis Februar, dann sind die unbelaubten Bäume noch in der Winter-ruhe und gestatten so den Durchblick. Aber Vorsicht rät der Obstfachwart Hans Löw, bei starkem Frost sollte man die Bäume in Ruhe lassen, um Schäden zu vermeiden. Die empfohlene Untergrenze für den Schnitt beträgt minus fünf Grad Celsius. Plus fünf Grad sind ideal. Regen und Schnee beim Schnitt wirken sich ungünstig aus. Wenn aber die Schere zum Einsatz kommt, heißt es: ,,Nicht schnippeln, sondern schneiden‘‘. Nicht hier und da ein bisschen wegnehmen, sondern ganze Astpartien herausnehmen. Je weniger Schnittstellen, desto weniger Wunden muss der Baum verkraften. Damit keine langen Stümpfe zurück bleiben, schneidet man direkt an der verdickten Stelle dem Astring die Äste ab. Kettensägen sollte man dabei nicht benutzen, sondern eine Handsäge oder Astschere. Bei dieser wird das Gewebe deutlich weniger verletzt. Die ,,Pyramidalkronenform‘‘ wird daher gewählt, weil sie der natürlichen Entwicklung und der Wuchsform des Baumes am nächsten kommt.

Für die Form der Krone werden drei bis vier Leitäste und der Mitteltrieb herangezogen, wobei durch Schnittmaßnahmen zu beachten ist, dass diese locker wächst. Triebe, die nach innen und zu steil nach oben wachsen, ,,die sogenannten Wasserschosser“,‘ werden entfernt damit die Früchte genügend Sonne bekommen. Damit Obstbäume Früchte ausbilden können, brauchen sie ein gutes Verhältnis von Wachstum und Erholung. Bei den meisten Obst- bäumen wachsen die Früchte an den zwei und dreijährigen Zweigen. Junge Triebe ganz außen am Ast lässt man daher so lange wachsen. Bei Bäumen, die lange nicht geschnitten wurden, nimmt man zuerst die abgestorbenen Äste heraus. Liegen Äste übereinander oder behindern sich, werden die überzähligen abgeschnitten.

Schnitt verpasst-was nun? Wenn die Witterung also ein Strich durch die (Schnitt-) Rechnung macht oder der Hobbygärtner keine Zeit hatte, lässt sich das Versäumte im zeitigen Frühjahr auch noch nachholen. Experten sind sich nicht ganz einig, ob ein Wundverschluss aufzu- bringen sinnvoll ist. Andere Fachleute raten dies während der Winterruhe zu tun, da es die Schnittstelle vor herumfliegenden Sporen und Krankheitserregern schützt.

Rückfragen an H.Löw Tel. 06442-22464



Rote Johannisbeere (Ribes rubrum)
Aufnahme: H.-J.H.
Wertvolles Sommerobst und ertragreich...

 

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